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Warum macht es die Politik nicht so wie der Profisport?

admin at Mrz.09, 2010, Kategorie News

Im Profisport, beispielsweise der Formel 1, gibt es zur Teamfinanzierung das bewährte Sponsoring. Hierbei geht es darum, mit Geldleistungen, manchmal auch Sach- bzw. Dienstleistungen, das jeweilige Team zu fördern. Im Gegenzug erwartet der Sponsor eine Gegenleistung, welche die eigenen Ziele unterstützt.

Die Gegenleistung erfolgt in Form von Sponsoringpaketen, in denen alles genau festgelegt ist. In der Regel gibt es einen Hauptsponsor, der zuerst verhandelt wird und mehrere  Nebensponsoren. Einfach ausgedrückt: Je höher die Fördermassnahme, desto größer das Logo und desto prominenter die Präsenz auf den Rennwägen, den Teamtransportern, den Fahreranzügen, der sogenannten Teamhospitality, dem Geschäftspapier usw. Zusätzlich können Fahrer, Team, Rennwagen für eigene Marketingaktivitäten des Sponsors gebucht werden. Von der Autogrammstunde bis zur Werbung ist hier alles möglich und in einer Preisliste festgelegt.

Warum machen das Parteien nicht genau so? Es gäbe Vier-Jahres-Verträge, selbstverständlich ohne Ausstiegsklausel, denn solange dauert eine Saison. Pardon, ich meinte natürlich eine Legislaturperiode. Die Sponsoringpakete wären öffentlich einsehbar und im Parteiengesetz wäre alles juristisch verankert. Auf den Anzügen der Politiker würden sich die Logos der Sponsoren entsprechend ihrer Bedeutung wiederfinden. Alles wäre transparent und die Zuschauer, also die Bürger, wüssten Bescheid.

Die Möglichkeit der Spende, also der freiwilligen, unentgeltlichen Leistung würde abgeschafft. Da sich die Parteien in Deutschland nur zu ca. 15% durch Parteispenden finanzieren, dürfte das kein Problem sein. Apropos Parteispende: Wussten sie, dass die Parteien in Deutschland für Spendeneinnahmen einen zusätzlichen Zuschuss ausbezahlt bekommen? Der Bürger spendet also nicht nur einmal!

Man könnte natürlich auch das Parteiensponsoring ebenso wie die Parteienspenden durch juristische Personen abschaffen und für die Parteienspenden von natürlichen Personen die steuerliche Absetzbarkeit und den staatlichen Zuschuss abschaffen.

Parteien sind nämlich keine Formel 1 Rennställe.

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Warum ist die Nutzung von Facebook kostenlos?

admin at Mrz.08, 2010, Kategorie News

Ist sie wirklich kostenlos? Die Fragen sind so alt, wie Facebook selbst und lassen sich problemlos um weitere Fragen ergänzen:

Wieviel würden wir für Facebook in Form einer monatlichen Nutzungsgebühr bezahlen? Welchen direkten, unmittelbaren monetären Wert hat die Nutzung für uns?

Hätte Facebook über 400 Millionen Mitglieder, wenn die Nutzung kostenpflichtig wäre?

Sind die Besitzer und Kapitalgeber von Facebook wahre Menschenfreunde, denen es ein Bedürfnis ist, der Menschheit einen kostenlosen Dienst zu erweisen?

Welchen monetären Wert, der höher ist als eine etwaige Nutzungsgebühr, haben die Nutzer von Facebook für deren Besitzer?

In der Sportfischerei gibt es den Begriff ‘anfüttern’. Er beschreibt das Locken einer anvisierten Beute an den Angelplatz mit einem Futtermittel, welches die Beute zwar anlockt, aber nicht sättigt. Die Beute hat also immer noch Appetit, bleibt am Angelplatz, wird unvorsichtiger und leichter getäuscht. Am Ende hat der Angler durch das ‘Anfüttern’ sein Ziel erreicht und die Beute leichter am Haken. Er ist schließlich auch kein Menschen- bzw. Fischfreund.

Das klingt für mich wie die Strategie von Facebook. Was für Facebook gilt, gilt auch für die anderen Netzwerke – den Zusatzbegriff ’sozial’ können wir uns im Übrigen getrost sparen. Die nicht enden wollenden Diskussionen um Nutzungsgebühren und Privatsphäre sind mehr als Indizien. Es ist bezeichnend, wenn Reid Hoffman, der Gründer und CEO von LinkedIn behauptet, dass sich nur alte Menschen Gedanken über Privatsphäre bzw. Datenschutz machen.

Offensichtlich sind die privaten Daten der Netzwerk-Benutzer für die Netzwerkbetreiber ‘wertvoller’, als für die Benutzer selbst.

Das sollte uns zu denken geben. Sollten wir, im Gegensatz zu den Fischen, nicht intelligent genug sein, um zu erkennen, dass auch wir ‘angefüttert’ werden?

Verkaufen wir uns etwa unter Wert? 

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Warum sind wir nicht unsterblich?

admin at Mrz.01, 2010, Kategorie News

Die Antwort ist einfach: Ohne Tod gäbe es keine Evolution.

Wie wir aus den Naturwissenschaften wissen, entsteht Evolution durch die Veränderung der von Generation zu Generation vererbbaren Merkmale einer Population. Die Merkmale werden, als Gene kodiert, bei der Fortpflanzung kopiert und an den Nachwuchs weitergegeben. Durch Mutationen entstehen unterschiedliche Varianten der Gene, die veränderte und neue Merkmale verursachen können. Nicht alle Individuen sind gleich. Einige sind 'aktiv' und pflanzen sich fort, wodurch auch neue Arten entstehen. Andere sind 'inaktiv' und sterben aus, ohne ihre Gene weiterzugeben.

Das gilt selbstverständlich auch für Gedanken und Ideen, deren Halbwertzeiten im Zeitalter der Technologisierung und Globalisierung stetig abnehmen: 'Inaktive' Gedanken und Ideen sterben schneller aus als je zuvor.

Gedanken und Ideen vermehren sich durch Kommunikation. Im Zeitalter des Internet bedeutet das – wieder – den Dialog. Durch den Dialog vermehren sich neue Gedanken und Ideen nicht nur, es entstehen auch neue.

Im Monolog, d.h. in der konventionellen Einweg-Kommunikation, passiert das nicht. Denn die Einweg-Kommunikation zielt darauf ab, die Lebenswirklichkeit der 'Empfänger' an die dogmatische Vorgabe der 'Absender' anzupassen, frei nach dem Motto: 'Wir wissen, was gut für dich ist'. Wie soll da etwas Neues entstehen? Nicht zuletzt wurde dieses Motto durch die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise, politische Konflikte und die zunehmende Umweltzerstörung ad absurdum geführt.

Also ist der Dialog Voraussetzung für die zukünftige Evolution, denn nur die im Dialog weiterentwickelten und neuen Ideen können zu gemeinsam akzeptierten Werten und Lösungen führen. Das Denken kann nur von den Menschen ausgehen, die Technologie ermöglicht den globalen Gedankenaustausch. Als Weltbürger haben wir eine noch nie dagewesene Macht der öffentlichen Meinung. Wir sollten sie nutzen.

Warum ist das wichtig? Eben weil wir nicht unsterblich sind und andere mit den Konsequenzen unseres Tuns oder Nichtstuns leben müssen!

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Warum heisst dieser Blog ‘Warum’?

admin at Feb.27, 2010, Kategorie News

Kinder wollen die Welt kennen lernen und erforschen, sie sind kreativ und unvoreingenommen. Kinder sind neugierig – ihr Lieblingswort ist 'warum'. Mit zunehmendem Alter nimmt unsere Neugier und Kreativität oft ab. Oder werden Neugier und Kreativität nur unterdrückt?

Warum ist das so? Eltern und Lehrer wissen, was am Besten für uns ist, wir werden 'normgerecht' ausgebildet. Normierte Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter, Bürgerinnen und Bürger  sind gut für das System, sie sind reibungslos und dadurch werden die Prozesse effizienter – der Status quo bleibt intakt. Die Philosophie des kurzfristigen Erfolgs dominiert und wird durch die Belohnungssysteme zusätzlich gefördert. Langfristiges Denken ist unpopulär und wird nicht belohnt. Neue Ideen, Innovationen werden auf die lange Bank geschoben.

Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass ein 'weiter so wie bisher' für diese Welt und unsere Gesellschaft keine Option ist. Finanz- und Wirtschaftskrise, Globalisierung, politische Konflikte und die Umweltzerstörung zeigen uns jeden Tag, dass die Systeme nicht mehr funktionieren. Hierfür verantwortlich ist ein globaler Werteverfall. Krisen, Konflikte und Umweltzerstörung sind nämlich auch Ausdruck unseres Umgangs mit unseren Mitmenschen und der Natur.

Nur ein permanentes Hinterfragen der aktuellen Misere kann zu einem Wandel hin zu einem 'anders als bisher' führen. Wir müssen den Status quo in Frage stellen und damit sind wir wieder beim 'warum'. Kinder können und tun das, warum können ehemalige Kinder es nicht? Haben wir es verlernt, sind wir zu arrogant, sind wir zu faul, trauen wir uns nicht mehr – haben wir etwa Angst?

Wir leben in einer Gesellschaft von organisierten Interessen. Institutionen, deren Macht im aktuellen Status-Quo verwurzelt ist, haben kein Interesse an einem Wandel. Also liegt es an uns und zwar an jedem Einzelnen. Gandhi sagte einmal 'Du musst der Wandel sein, den Du in der Welt sehen willst'. Ohne 'warum' kann es kein 'warum nicht' geben.

Und darum heisst dieser Blog 'Warum'.

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Verbraucherschutz

admin at Feb.10, 2010, Kategorie News

Woher kommt eigentlich die Bezeichnung 'Verbraucherschutz'? Schutz kommt von beschützen, d.h. vor etwas bewahren, behüten oder verteidigen. In der Regel gibt es also Angreifer. Angriff kommt von Aggression und Aggression bezeichnet im Konfliktfall das Verhalten einer Partei, die versucht einer anderen Partei etwas aufzuzwingen.

Mit dem Titel 'Mogelpackungen – Weniger Inhalt, deftiger Preisaufschlag' verweist der Stern auf eine Untersuchung der Verbraucherzentrale Hamburg ( http://bit.ly/aD0UAq ). In ihr wird die Kreativität der Hersteller bei Abfüllmengen und Preisgestaltung seit der Freigabe der Verpackungsgrössen durch die EU beschrieben.

Konkret versuchen die Hersteller dem Verbraucher reduzierte Mengen zu höheren Preisen zu verkaufen, ohne das dieser es merkt. Die Verbraucherzentralen sehen es als ihre Aufgabe an, den Verbraucher hiervor zu beschützen.

Auf der einen Seite ist es gut, dass wir den Verbraucherschutz haben. Es wäre allerdings wünschenswert, dass wir mit den Informationen, welche uns zur Verfügung gestellt werden, mehr anfangen würden. Lamentieren wird nichts verändern, ein nennenswerter Boykott der betroffenen Produkte und Marken hingegen schon.

Auf der anderen Seite deutet die Notwendigkeit, den Verbraucher zu beschützen, auf ein gestörtes Verhältnis zwischen Hersteller und Verbraucher hin. Die beschriebene 'kreative' Preisgestaltung ist nicht dazu angetan, diese Verhältnis zu verbessern und Verbraucher zu loyalisieren.

Schlechte Voraussetzungen für langfristigen Erfolg.

Posted via email from Achim Muellers

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The Psychology of Sitting

admin at Jan.30, 2010, Kategorie News

Think about it for a moment: Where do you sit most of the time and with whom?

- in an office chair in a private office
- in an office chair in a cube farm
- in meetings
- alone in a car
- in a car with others
- on your bike
- in public transit
- alone on a sofa
- on a sofa with friends
- on the floor
- in your bath
- in church
- alone in a movie theater/concert/opera house/stadium etc.
- in a movie theater/concert/opera house/stadium etc. with friends
- in front of a computer
- on the fence (hopefully not very often)
- alone at the dining table at home or in a restaurant
- at the dining table with friends at home or in a restaurant

Actually we spend a lot of time sitting, but that's not what I'm getting at.

It's the last example mentioned above: The dining table.

The dining table used to be a central point for social interaction – especially, but not only, for families. A great place to eat, drink, discuss and have a good time. A great place to 'decelerate'.

Do you still do that often? Or do you prefer fast food on the go or in front of your computer. Even worse, is your computer placed on your dining table? Do you have a dining table? What have you planned for dinner this evening? 

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Why?

admin at Jan.28, 2010, Kategorie News

The other day I couldn't help but overhearing a conversation between a mother and her child.

Mother: "It's time to go home"
Child: "Why"
Mother: "Because it's getting late"
Child: "Why"
Mother: "It's time to eat"
Child: "I'm not hungry"
Mother: "You have to eat"
Child: "Why"
Mother: "To stay healthy and to grow up"
Child: "I don't want to grow up"
Mother: "All children grow up"
Child: "Why"
Mother (slightly exhausted): "Because that is the way it is"
Child: "Why"
Mother (still exhausted): "That's enough, let's go"
Child: "I don't want to go"

Sound familiar?

The conversation continued and I must admit to feeling sorry for the mother. But that is the way kids are. They are curious, want to know and understand.They don't feel stupid asking and are not trying to pick their mother's answers to pieces either.

According to Wikipedia, asking "why" is the request for an evidential reason. It is a great way to check the validity of an argument.

When is the last time you asked "why"?

I have the impression that many grown-ups do everything to avoid asking that question, especially when at work. Are we afraid to look stupid? Don't we consider it to be acceptable? Do we believe that asking the boss "why" implicitly means that we don't believe what he or she is saying? Does it imply lack of trust?

Speculation thrives in such an environment: "the boss could have meant", "what the boss really wants", "what the boss was trying to get across" and the list goes on. Where speculation thrives, mistakes happen. After all, if we don't know what the boss wants, we're not going to do what's expected of us.

Kids learn by asking "why", but so do we. Asking "why" not only leads to better decisions, it also questions the status quo, thereby enabling innovation and change. As Warren Bennis says "The manager asks how and when, the leader asks what and WHY".

Why don't we want to lead?

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The Internet, Google and the publishers

admin at Jan.27, 2010, Kategorie News

When will publishers finally understand that the Paper Age is over.

I'm not going to go through the detailed facts. Thanks to Jeff Jarvis and others, they are well known by now. Apropos Jeff Jarvis: I wonder why publishers invite him to conferences like the DLD in Munich, if they don't want to listen to what he has to say: Find a new business model, because the one that worked in the Paper Age is kaput!

Are publishers seriously expecting their antiquated business model to be put on a Red List for endangered species worth protecting? That won't work. Calling for the government to intervene is not a solution either. Looking to San Francisco today, hoping for a savior, is waste of time.

But the point I really want to make today is that I'm annoyed by demands made by the German publisher Burda and others. He is asking Google for a 'fair share' of its advertising revenues (supposedly because Google profits by selling ads around content produced by the publishers). Mind you, this demand comes from the representative of a media industry that made big profits with advertising revenues over many years. Advertising revenues that were effectively generated by renting their audiences, i.e. people like you and me, to the advertising industry.

I never got a 'fair share' of these advertising revenues, did you?

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Friends, followers, connections and the rest

admin at Jan.26, 2010, Kategorie News

In the last few days a lot has been written about the British anthropologist Robin Dunbar. In 1992 he found out that the human brain couldn't handle more than 150 stable social relationships, hence the name 'Dunbar 150'. Dunbar stated that the number 150 applies to 'communities with a very high incentive to stay together' and that social grooming would take up a large part of that group's time.

How does that correlate with the fact that some of us have thousands of so-called 'friends' and 'followers' in the popular networks? It has a lot to do with nomenclature: Are these people really our 'friends'? Some of them hopefully are, but most of them are not.

What is a friend? A long time ago Plutarch said 'I don't need a friend who changes when I change and who nods when I nod; my shadow does that much better' and Oscar Wilde, in his own inimitable way, said 'true friends stab you in the front' :-) True friendship involves esteem, affection, respect and honesty. It means doing things together and sharing thoughts and feelings. True friendship includes altruism and is reciprocal. We recognize our true friends when we really need them. True friendship leads to trust.

Relationships are the basis of a society. Therefore unstable relationships destabilize a society, which incidentally is exactly what is happening today. We have been led to believe in the power of size: The more fans a team has, the more relevant it is. The more employees a manager in a typical corporation has, the more important he is. Now we start to realize that this principle is not working anymore. This also applies to networks. As I've stated before, I believe many small, individual 'niche' networks to be superior to one monopolistic 'Über'-network.

We know from research that only 25% of us trust advertising (other survey even suggest less than 20%). We also know that we are more inclined to trust recommendations of fellow consumers that have bought the same product or service. But the amount of 'friends' or 'followers' that that fellow consumer has, is not necessarily an indication of his or her trustworthiness.

The 'Dunbar 150' still holds, because Moore's Law does not apply to the human brain. Algorithms don't have friends and they don't make friends either.

Let us invest more time thinking about why we do the things we do, about our desires and wishes. Let us invest more time to develop true, personal, meaningful relationships. Technology can be a great tool to support our goals. However we should not rely on technology to do the job for us. That would be the first step into redundancy.

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Lobbycracy

admin at Jan.24, 2010, Kategorie News

In view of President Obama's reaction to the recent Supreme Court ruling overturning restrictions on campaign financing and the on-going debate in Germany on political contributions, I started thinking whether the term 'democracy' adequately describes the system we live in today. The term 'democracy' dates back to the ancient Greek city-states and is a combination of 'demos' (people) and 'kratos' (power). Does 'power to the people' still apply?

In many countries lobbying, which aims to influence decisions by the government (i.e. elected representatives of the people), is on the rise. More and more political parties are being accused of client politics. Lobbying is effectively political advertising.

Classical advertising on the other hand, is a paid message meant to persuade its viewers/readers/listeners, i.e. people, about a particular point-of-view or to do something.

Lobbyist and advertiser are often the same. The same corporation, which aims to influence governmental decisions to facilitate business and ultimately increase profits through lobbying, uses advertising to influence consumer decisions in their favor, thereby increasing profits as well.

That sounds like 'lobbycracy' and not like 'power to the people' to me. Am I being too sarcastic?

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