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Vertrauen = eine Währung?

Donnerstag, 23. Juli 2009

Seit einiger Zeit hört man häufig die Meinung “Vertrauen ist die Währung, in der bezahlt wird”. Ist Vertrauen wirklich eine Währung?

Eine Währung ordnet das Geldwesen eines Staates und ermöglicht somit den Transfer von Waren und Dienstleistungen. Währungen werden an internationalen Devisenplätzen gehandelt. Aus dem sich dort ergebenden Preis ergibt sich der Wechselkurs. Herausgegeben wird die Währung in der Regel von der Zentralbanken. Diese steuern die Geldmenge zur Erreichung von bestimmten Zielen. (Wikipedia)

Vertrauen hingegen ist eher ein mentaler Zustand und somit schwer zu messen bzw. zu berrechnen. Es gibt keine mathematische Formel. Vertrauen wird nicht gehandelt, ist nicht konvertierbar (1 Einheit Vertrauen = ? – Das wird wohl ein Traum der Controller und Prozessmanager bleiben), wird nicht ‘herausgegeben’ und kann nicht bei Bedarf emittiert werden. Einen internationalen Vertrauensfond (analog dem IWF) zur Stabilisierung des internationalen Vetrauenssystems gibt es ebenfalls nicht.

Vertrauen ist also keine Währung – die Definition wäre zu einfach.

Vertrauen in Führungskräfte in Wirtschaft und Politik hält sich in Grenzen

Freitag, 13. März 2009

Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung glauben 67% der Bürger nicht, dass Manager ihren Job im Griff haben. Keine guten Voraussetzungen für eine Bewältigung der aktuellen Krise. Hier der Link zum Bericht auf net-tribune.de:

http://www.net-tribune.de/article/090309-73.php

Obama Administration schafft neue Stelle ‘Director of Citizen Participation’

Freitag, 30. Januar 2009

‘Participation’ = Beteiligung, das ist entscheidend und schafft Transparenz und Vertrauen. Das gilt nicht nur für die Politik, sondern auch für die Wirtschaft.

http://www.computerworld.com/action/article.do?command=viewArticleBasic&articleId=9127038&source=rss_news